Candida - der Hefepilz, das unterschätzte Gesundheitsrisiko
Grundsätzliches
Candida albicans ist der wichtigste und häufigste Vertreter aus der Familie der Candida-Hefepilze. Diese umfaßt mehr als 100 Arten.
Candida albicans ist die Ursache vieler Pilzerkrankungen im Praxisalltag, vor allem von inneren Erkrankungen.
Wie viele andere Hefepilze vermehren sich Candida-Hefen ungeschlechtlich durch Sprossung. Sie sind in der Lage, Zucker zu vergären.
Wo kommt Candida albicans vor?
Überall! Am häufigsten allerdings auf Schleimhäuten der Säugetiere sowie auf inneren und äußeren Körperoberflächen des Menschen.
Wann führt Candida zu Krankheiten?
Candidapilze sind potentiell Gegenspieler. Ein Fülle vorgeschalteter Faktoren im Rahmen der Wechselbeziehung zwischen Wirt und Aggressor entscheiden darüber, ob diese Hefepilze krank machen oder nicht.
Faustregeln
1. Pro Candida wirken alle Gegebenheiten, welche die Lebensbedingungen der Hefepilze optimieren. In ganz besonderer Weise ist dies durch die Zufuhr von Zucker und die Störung oder Zerstörung der natürlichen Darmflora gegeben.
2. Pro Wirt spricht in erster Linie eine intakte Immunabwehr bei gleichzeitiger "pilzfeindlicher" Lebensweise der betroffenen Person. Dies beinhaltet vor allem eine Ernährungsweise, die dem Pilzwachstum keine Chance gibt sowie die Vermeidung immunschädlicher Lebensumstände.
Woher kommen Pilzinfektionen?
Hefen sind fast überall vorhanden. Es bestehen also mannigfaltige Möglichkeiten zur Pilzinfektion: Diverse Gebrauchsgegenstände, kontaminierte Speisen, Getränke etc., auch Geburtsvorgang und Geschlechtsverkehr spielen eine Rolle.
Normalerweise sollte das Immunsystem fremde Zellen wie Pilze auftragsgemäß beseitigen. Das dies nicht mehr der Fall ist, könnte eine der typischen Folgen unserer heutigen Lebensweise - eines geschwächtem Immunsystems - sein.
Beeinflussende Faktoren
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Falsche Ernährung: Zu viel Zucker, Fruchtzucker, Süßigkeiten, viele Kohlehydrate (Teig- und Backwaren). Zucker ist Kraftstoff für Hefepilze!
Verzehr von Nahrungsmitteln, die unsachgemäß oder zu lange gelagert, so kontaminiert wurden.
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Falsche Lebensweise mit Bewegungs- und Sauerstoffmangel, Nikotin- und Akoholabusus, Drogen, permanenter Negativstreß, Promiskuität, Medikamentenmißbrauch.
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Med. Maßnahmen mit immunabbauender Wirkung,: Intensivmedizin, Operationen, Cortison.
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Umwelteinflüsse: Klima, Schadstoffbelastungen.
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Falsche Kleidung mit Bildung feuchter Kammern
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Ungenügende Hygiene mit Kosmetikmißbrauch, Zerstörung des "Abwehrfilms der Haut", auch auf den Schleimhäuten, speziell in der Scheide.
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Chron. Krankheiten wie Zuckererkrankung, Niereninsuffizienz, Leberleiden, Drüsenstörung, Krebs etc.
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Krankheiten wie Migräne-Syndrom, Konzentrationsschwäche, psych. Störungen, Gereiztheit, Aggressivität, Lustlosigkeit, Hysterie, chron. Müdigkeit, Muskelschwäche, rheuma Beschwerden, Schwindelanfälle, gesteigerte Geruchsempfindlichkeit, Beläge im Mund und Rachen.
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Hauterscheinungen: Kopf- und Hautekzeme, allergische Hautreaktionen, Juckreiz in der Analgegend, im Schambereich, schlecht heilende Wunden, Fußpilz, Ausfluß, Prostatidis, Libidoverlust.
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Magen- / Darmbereich: Völlegefühl, Blähungen,
Verstopfungen/ Durchfall; Darmkrämpfe.
Bei Multiallergikern immer an Candida denken!
Ohne Diät keine Pilztherapie!
Fragen Sie nach unseren Informationen zur Pilzdiät!
Praxis Dr. Ingrid Riedel - Ärztin in Zürich