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Alle Krebsarten haben eines gemeinsam - die Zellteilung eines Organs oder Gewebes gerät außer Kontrolle. Ein Tumor, eine Geschwulst, entsteht. Vermehren sich diese entarteten Zellen ungebremst, wachsen sie in umliegendes Gewebe ein und verteilen sich im ganzen Körper, dann ist der Tumor bösartig. Er wird zur Krankeheit des ganzen Körpers, wenn seine Zellen über die Blutgefäße und Lymphbahnen in andere Körperorgane gelangen. Die Zellen siedeln sich im so eroberten Gebiet an, können sich dort wieder vermehren und bilden Tochtergeschwülste - die sogenannten Metastasen.
Der Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Fast jede zehnte Frau in Deutschland und auch in anderen Ländern muss befürchten, im Laufe ihres Lebens einmal an Brustkrebs zu erkranken. Sehr früh entdeckte, kleine Krebsknoten können rechtzeitig entfernt werden, so dass dann meist mit einer vollständigen Heilung gerechnet werden darf. Doch je später ein Brustkrebs entdeckt wird, um so schwieriger gestaltet sich die anschließende Behandlung. Ausreichendes Wissen über diese Erkrankung und eine regelmäßige Brustkrebsvorsorge sind daher für alle Frauen unverzichtbar. Die weibliche Brust besteht aus dem Milchdrüsenkörper, Binde- und Fettgewebe, der Brustwarze und dem Warzenhof. Zum Milchdrüsenkörper gehören 15 bis 25 Einzeldrüsen mit verästeltem Gangsystem und den Drüsenläppchen, die im Bindegewebe eingehüllt sind. Die verzweigten Kanäle jedes Drüsenläppchens münden in einen Milchgang, der sich mit den anderen Milchgängen vor der Brustwarze vereinigt. Dei Drüsenläppchen und Milchgänge werden von sogenannten Epithelzellen ausgekleidet. Das Bindegewebe durchzieht die ganze Brust und stabilisiert sie. Fettgewebe füllt die Räume zwischen Drüsen- und Bindegewebe aus.
In den westlichen Industriestaaten ist dies die häufigste Krebserkrankung der Frau. Die jährliche Anzahl der Neuerkrankungen beträgt in Deutschland zirka 130 Fälle pro 100 000 Frauen. In den letzten Jahren wurden in Deutschland jährlich zrika 18 000 brustkrebsbedingte Todesfälle registriert. Die Neuerkrankungen werden auf über 46 000 pro Jahr geschätzt. Die eigentliche Ursache des Mamma Karzinoms ist weitgehend unbekannt, jedoch kennen wir Umstände, die eine Brusterkrankung fördern können. Die Erkrankung ist mit zunehmendem Alter immer häufiger. Als begünstigende Faktoren werden derzeit fettreiche Ernährung, medizinische Strahlenbehandlung, Tabak- und Alkoholkonsum sowie die langjährige Einnahme von Sexualhormonen angesehen. Zirka 5 Prozent aller Mammakarzinome sind genetisch bedingt.
Durch Ihre Eigeninitiative können Sie mit Hilfe von Mamma Care selbst aktiv dazu beitragen, Ihr persönliches Risiko hinsichtlich einer spät entdeckten, nur noch schwer zu behandelnden Brustkrebserkrankung entscheidend zu vermindern.



