Vitamine, Mineralien und Spurenelemente:
Ergänzungen fördern die Gesundheit
Zusammen mit der Nahrung werden eine Fülle von Nährstoffen, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente aufgenommen.
Sie sind für zahlreiche Funktionen im Körper lebensnotwendig. Trotz eines Überangebots an Nahrungsmitteln sind etwa 30 Prozent der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern mit einzelnen oder mehreren essentiellen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen unterversorgt. Ursachen können z.B. die Formen der Lebensmittelverarbeitung und Bearbeitung sein, wodurch Nährstoffverluste entstehen können. Zum Mangel beitragen können bestimmte Ernährungsgewohnheiten, z.B. häufige Diäten und einseitige Ernährungsweisen.
In vielen Lebenssituationen reichen die durchschnittlich berechneten Bedarfsmengen an Nährstoffen nicht mehr aus, ein Mehrbedarf entsteht. Das gilt z.B. für Schwangerschaft und Stillzeiten, bei Einnahme der "Pille" und einigen anderen Arzneimitteln, im Wachstum und im Alter, bei längerer Einhaltung von Diäten, bei regelmäßigem Alkoholkonsum und Rauchen sowie in Zeiten von psychischem und physischem Streß. Trotz einer relativ ausgewogenen Nahrungszusammenstellung können hier Unterversorgungen entstehen, die langfristig erhebliche Folgen haben können. Dabei kann schon ein leichter Mangel die Gesundheit beeinträchtigen. Am häufigsten bemerkbar machen sich meist Leistungseinbußen. Doch die Folgen im Körper sind erheblich größer. Die Entstehung einiger Krankheiten, z.B. Herzinfarkte, Nervenleiden, grauer Star etc. kann begünstigt werden. Besonders die Immunabwehr kann deutlich geschwächt werden, wodurch die Anfälligkeit für Krankheiten erheblich ansteigen kann.
Zur reibungslosen Funktion des Abwehrsystems tragen z.B. die Vitamine A, C und E bei. Sie schützen im Stoffwechsel vor schädlichen Oxidationen bzw. vor den sogenannten freien Radikalen. Das sind aggressive Moleküle, die im Körper, werden sie nicht unter Kontrolle gehalten, große Schäden anrichten können. Sie entstehen als Begleiterscheinung natürlicher Stoffwechselvorgänge, aber auch durch Strahlungen und chemische Substanzen. Schon ein Zug aus einer Zigarette überzieht z.B. die Lunge mit Billionen von Radikalen. Zu ihrem Abbau tragen die Vitamine A, C und E als "Radikalenfänger" erheblich bei. Diese neuen Erkenntnisse führten dazu, dass bisher angenommene Bedarfsmengen höher angesetzt werden. Für das Vitamin C empfehlen sich statt den bisher für ausreichend gehaltenen 75 Milligramm pro Tag jetzt mindestens 100 bis 200 Milligramm.
Ergänzungen mit Vitaminen, Mineral- und Spurenstoffen können latente oder starke Mängel an Nährstoffen ausgleichen. Sie lassen sich kurz- oder langfristig zur Nahrungsergänzung, zur allgemeinen Vorbeugung und.zur Abwehrstärkung sowie zur begleitenden Therapie bei verschiedenen Krankheiten einsetzen. Die Auswahl der Stoffe, Präparate und Dosierungen gehört in die Hand des Arztes. Die Ergänzung mit Nährstoffen in höheren Dosierungen ist eine therapeutische Maßnahme. Störende Wechselwirkungen und mögliche Überdosierungen können so z.B. sicher vermieden werden.