Mittwoch, Mai 23, 2018
SONNENPRAXIS - dr. ingrid b. riedel, Zürich

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Orthomolekular Diabetes Mellitus

Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und Antioxidantien (Coenzym Q10)


Bei der Diabetes handelt es sich um eine chronisch verlaufende Stoffwechselkrankheit, bei der der Körper die Kohlenhydrate (Zucker und Stärke) in der Nahrung nicht richtig verarbeitet, weil die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin in zu geringer Menge produziert. Als Folge reichern sich das Blut und die Gewebe mit Zucker an, und es kommt in verschiedenen Teilen des Körpers zu Krankheitserscheinungen.

Es wird zwischen einem primären und einem sekundären Diabetes mellitus unterschieden. Die primäre Form kommt aufgrund einer erblichen Disposition zum Ausdruck. Man unterscheidet hier einen jugendlichen von einem Altersdiabetes. Der sekundäre Typ tritt als Symptom einer übergeordneten Krankheit auf wie Pankreaserkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion, Akromegalie oder Morbus Cushing. Die Ursache kann jedoch auch in der Einnahme bestimmter Medikamente liegen. Zu nennen sind Ovulationshemmer ("Die Pille"), Glukokortikoide (Kortison) und Thiazide (Diuretika, also Medikamente, die entwässernd wirken).

Eine Vielzahl von Komplikationen und Spätfolgen können sich bei Diabetes mellitus hieraus ergeben. Zu den vorwiegend betroffenen Körperteilen gehören:

Blutgefäße: Kleine Gefäße können sich verstopfen, weil ihre Wandungen sich verdicken oder geschwächt werden, und es können sich winzige Ausbuchtungen bilden, die manchmal platzen. Diese Schäden der kleinsten Blutgefäße können an den Augen, den Beinen, den Nerven, am Herzen und an den Nieren auftreten.

Augen: Grauer Star tritt bei Diabetikern häufiger auf. Es kann auch zu einer Netzhautblutung kommen, die die Sehkraft beeinträchtigt.

Beine: Die Arterien können vorzeitig oder übermäßig verkalken (Arteriosklerose). Dadurch treten Schmerzen beim Gehen, Kältegefühl, Geschwüre und in seltenen Fällen Wundbrand auf.

Nerven: Ein taubes und abgestorbenes Gefühl in Füßen und Händen kann sich einstellen, wenn Empfindungsnerven betroffen sind. Werden Bewegungsnerven betroffen, kann eine Nervenentzündung die Folge sein.

Herz: Eine Verdickung der Arterienwände im Herzen kann Angina pectoris, Herzanfälle, Kurzatmigkeit und im weiteren Verlauf ein Anschwellen der Beine bewirken.

Nieren: Eine Verkalkung der kleinen Arterien und andere Veränderungen können die Nieren schädigen. In vielen Fällen tritt Nierenversagen ein.

Diabetes ist eine mit Freien Radikalen assoziierte Krankheit. Hyperglykämien induzieren eine verstärkte Radikalbildung, die zu gesteigerter Peroxidation von Lipoproteinen, Aminosäuren und Proteinen führt. Ketoamine sind leicht durch Sauerstoff oxidierbar. Bei dieser Oxidation entstehen zusätzlich Superoxidradikale.

In bezug auf die Insulinfreisetzung hat folgendes zu gelten: Die glukoseinduzierte hängt vom interzellulären Redoxstatus der Inselzellthiole ab. Oxidationsstreß hemmt folglich die Insulinsekretion. Ein chronischer Streß verschlechtert dabei die diabetische Stoffwechsellage. B-Zellen des Pankreas sind leicht verletzbar durch Freie Radikale, da sie eine geringe Antioxidantienkapazität aufweisen.

Jeder Angriff durch autoimmunisierte T-Lymphozyten verstärkt den ohnehin erhöhten oxidativen Streß beim Diabetes mellitus.

Oxidativer Streß fördert die Ausbildung diabetischer Spätkomplikationen. Die negativen Auswirkungen der Glykolisierung erfassen besonders langlebige extrazelluläre Proteine des Mesenchyms, wie Crystallin, Kollagen, Elastin, Laminin, Myelinscheiden. LDL-Partikel und möglicherweise auch die Lp(a)-Bildung. Zusätzlich werden nicht metabolisierbare Maillardprodukte im Bindegewebe deponiert.

Die Folgen dieser Vorgänge in unserem Körper sind Veränderungen der Kollagensynthese und des Kollagenturnovers, der Morphologie und Funktion mit konsekutiver Verdickung von Basalmembranen. Störungen der Gefäßpermeabilität, Gelenkmotilität und der Wundheilung.

Frühzeitiger Gelenkverschleiß, Arteriosklerose, sinkende Vitalkapazität, Linsentrübungen (glykosylierte Linsenproteine aggregieren durch SH-Gruppen-oxidantien), Retino-, Nephro-, Neuropathien und das „zu schnelle Altern" des Diabetikes sind vorprogrammiert. Oxidativer Streß spielt dabei einer wesentliche Rolle.

Mit der Frage, ob Antioxidantien (wie das Co Q 10) beim Diabetes mellitus den oxidativen Streß senken können, hat sich eine umfangreiche Studie von Dr. Wolfgang Kähler, Prof.Dr. Bodo Kuklinski, Dr. Christof Rühlmann und Dr.Christa Plötz befaßt, die in der Zeitschrift "Innere Medizin", 48/1992, 5.223-232, veröffentlicht wurde.

Einige wenige, sehr wichtige und interessante Feststellungen sollen hier aus der umfangreichen Studie zitiert werden:

„Neuere Hochrechnungen ergaben eine Diabetesprävalenz in Deutschland von 4,82%, was ca. 3,6 Millionen Personen beträfe. Die Lebenserwartung des Diabetikers ist etwa um 30% reduziert. Die Risiken für eine Erblindung sind 25fach, für eine Niereninsuffìzienz oder Beinamputation 20fach, für kardio- und zerebrovaskuläre Erkrankungen 2- bis 7fach erhöht. Diabetische Schwangere haben ein 2- bis 3fach höheres Risiko für Fehl-, Mißbildungen oder Totgeburten. In Tierversuchen konnte die protektive Wirkung von Radikalfängern auf embryonale Schäden diesbezüglich nachgewiesen werden.

Die große soziale und wirtschaftliche Bedeutung des Diabetes mellitus wird nicht nur aus der großen Anzahl Betroffener ersichtlich. Mit ansteigender Erkrankungsdauer steigen bekanntlich die Anforderungen an Diagnostik, Therapie, Betreuung und Pflege. Es erscheint möglich, durch Messung des oxidativen Stresses und eine frühzeitig einsetzende Antioxidantiensupplementation den Beginn des diabetischen Spätsyndroms zumindest zu verzögern bzw. dessen Schweregrad zu reduzieren."

„Die vorgelegte Studie hat für diese These eine überzeugende Beweisführung angetreten.

Die vorgelegte Studie sollte folgende Fragen beantworten:

Senken Antioxidantien bei Diabetes mellitus den oxidativen Streß?
Geht die Streßsenkung mit Besserung klinischer und paraklinischer Befunde konform?
Unterscheiden sich differente Radical Scavenger in ihrer Wirkung?
Lassen sich aus den Resultaten neue Empfehlungen für eine komplexere Diagnostik und Therapie ableiten?


„In die Studie wurden 80 Patienten mit Diabetes mellitus der Typen I und II und mindestens zwei vorliegenden Spätkomplikationen (Retino-, Neuro-, Nephropathie) einbezogen. Es handelte sich um 20 Patienten mit insulinabhängigem (Durchschnittsalter 47,2±13 Jahren) und 60 Patienten mit insulinunabhängigem Diabetes mellitus. (Durchschnittsalter 62±18 Jahre). Die Erkrankungsdauer betrug bei allen Patienten 15±6,7 Jahre. Die Geschlechtsverteilung männlich zu weiblich war 36 zu 64%. Die Ausschlußkriterien waren: keine Einnahme von Antioxidantien in den letzten drei Monaten, mangelnde Compliance, bekannter Alkohol- oder Medikamentenabusus, Gravidität oder Laktation, Einnahme von Beta-Blockern, ACE-Inhibitoren, Schleifendiuretika oder von das Vegetativum beeinflussenden Pharmaka.“

„Nach 12 wöchiger Therapie verbesserten sich in allen Antioxidantiengruppen die Bein-Parameter signifikant gegenüber den Ausgangswerten.....An mehr als 70% der Meßpunkte wurde eine verbesserte Vibrationssensibilität registriert.....Die Temperaturempfindlichkeit der vier Meßpunkte an den Unterschenkeln zeigte ebenfalls Verbesserungen unter der Antioxidantientherapie....Wurden die 160 Meßdaten pro Patientengruppe als 100% gesetzt, ergaben sich in allen Antioxidantiengruppen signifikant höhere Besserungsraten als in der Kontrollgruppe.

Die Achilles- und Patellarsehnenrellexe zeigten unter der Antioxidantiensupplementation hö¬here Besserungs- und geringere Verschlechterungsraten als die Kontrollgruppe. Ddie Unter¬schiede waren jedoch nicht signifikant.

Rentinopathiveränderungen waren in der Kontrollgruppe bei 7 und jeweils 8 Patienten in den Therapiegruppen nachweisbar. In der Kontrollgruppe überwogen Konstanz oder Verschlechterung der Augenhintergrundsbefunde.“ (vgl. auch Tabelle XV. im Anhang)

Die Konzentrationsänderungen des Malondialdehyds (MDA) wurden ebenfalls deutlich. „Im Gegensatz zur Kontrollgruppe fielen in allen drei Therapiegruppen die Serumspiegel hochsignifkant gegenüber den Ausgangswerten ab. Sie unterschieden sich nach drei Monaten ebenfalls hochsignifikant von der Kontrollgruppe.

In allen drei Therapiegruppen sank die Proteinurie (Eiweißauscheidung im Harn) hochsignifikant.... Der renale Albuminverlust reduzierte sich ebenfalls unter Antioxidantiensupplementation....In der Kontrollgruppe ging nur bei der Hälfte der Patienten die Albuminurie zurück.“

Dann unterstrich das Ärzteteam: „In der vorliegenden Studie wurde die Assoziation des Diabetes mellitus mit erhöhten Peroxidationsraten bestätigt.“

„Die rasche Besserung der distalen symmetrischen Polyneuropathie (schwere Fälle mit nächtlichen Ruheschmerzen befanden sich nicht in den Patientengruppen) unterstreicht die Notwendigkeit, frühzeitig bei Diabetikern eine Antioxidantiensupplementation einzuleiten und nicht erst bis zum Auftreten unerträglicher Ruheschmerzen zu warten. Die Entwicklung zum diabetischen Fuß könnte hierdurch verzögert, wenn nicht gar verhindert werden.“

„Das einfache Therapieprinzip, daß Antioxidantien PLA2 und die Arachidonsäurekaskade hemmen, erklärt die guten Resultate bei der Neuropathie. Sie ist reversibel, solange nur funktionelle Störungen vorliegen....Das Ausmaß der Mikroangiopathie....zeigte tendenziell an den Augen einen Progressionsstop.“

Die Wissenschaftler kamen am Schluß ihrer Studie zu folgenden Schlußfolgerungen:

  • Euglykämische Stoffwechselführungen haben unverändert das Primat in der Therapie des Diabetes mellitus.
  • Rezidivierende oder chronische Hyperglykämien verstärken zwangsläufig den oxidativen Streß beim Diabetes mellitus.
  • Oxidativer Streß beim Diabetes mellitus ist ein Risikofaktor.
  • Zur komplexeren Beurteilung der Risikokonstellation des Diabetikers gehört die Bestimmung des Peroxidationsgrades.
  • Erhöhte Peroxidationsparameter erfordern eine adjuvante Antioxidantiengabe als Dauertherapie, unabhängig davon, ob diabetische  Spätkomplikationen vorliegen oder nicht.
  • Die indizierte Langzeit-Anwendung von Radikalfängern könnte zu enormen Kosteneinsparungen beim Diabetes mellitus führen.
  • Seitens der medizinischen Dienste der Krankenkassen (MDK) ist ein Umdenkprozeß hinsichtlich der Erstattungsmöglichkeit erforderlich.

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